Erweiterung E-Bus

_rbggo

Die ÜSTRA stellt den Busbetrieb in der Innenstadt innerhalb von fünf Jahren komplett auf reinen Elektroantrieb um. Im ersten Schritt soll die Ringlinie 100/200, auf der bereits die drei Elektrobusse seit Pilotbetrieb eingesetzt werden, bis Mitte 2020 zu 100 % durch Elektrobusse bedient werden. Es schließen sich weitere Innenstadtlinien an, sodass bis 2021 das komplette Liniennetz im Bereich der Umweltzone elektrisch bedient werden kann. Zur Verwirklichung dieser Ziele sind Baumaßnahmen an diversen Standorten erforderlich:

August-Holweg-Platz

Für die Erweiterung der Ladetechnik um weitere 450 kW für Busse und 150 kW für PKW ist eine zusätzliche Einspeisung aus dem Mittelspannungsnetz erforderlich. Die dazu notwendigen Komponenten (Transformator, Schaltanlagen) können aufgrund der Platzverhältnisse nicht mehr im Bestandsgebäude untergebracht werden. Eine Erweiterung des Betriebsgebäudes wird realisiert.

Haltestellen Haltenhoffstraße und Altenbekener Damm

Die Haltestelle Haltenhoffstraße ist Endpunkt der Buslinien 121 (Altenbeckener Damm) und 136 (Stöcken). Diese sollen zukünftig vollständig mit Elektrobussen betrieben werden. Dazu ist der Endpunkt bis Ende 2020 mit drei Lademasten und der notwendigen Ladetechnik auszurüsten. Die dazugehörige Technik wird aus dem Mittelspannungsnetz der enercity versorgt. Dafür wurde eine Erweiterung der vorh. Betriebsgebäude vorgesehen.

Im Rahmen dieser Maßnahme soll auch der P+R-Parkplatz zu einem Mobilitätspunkt umgestaltet werden. Im Zuge dieser Maßnahme werden nicht nur die Haltepositionen, sondern auch der gesamte Kotenpunkt Haltenhoffstraße/Herrenhäuser Kirchweg/Auf dem Loh barrierefrei ausgebaut.

Haltestelle Altenbekener Damm ist Endpunkt der Buslinien 121 und wird mit zwei Lademasten ausgestattet. Die Anbindung der Stromversorgung erfolgt aus der Tunnelstation Altenbekener Damm mittels einer Kabelschutzrohranlage.

ÜSTRA-Betriebshof Döhren

Hier soll ein Gleichrichterwerk errichtet werden. Dieses beinhaltet neben der konventionellen Bahnstromtechnik zusätzliche Komponenten für die Zwischenspeicherung und Rückspeisung von Traktionsenergie sowie Ladetechnik für Elektrobusse (GUW+).

Zusätzlich werden im Umfeld des Betriebshofes fünf Lademasten platziert. Die  Stromversorgung der Lademasten erfolgt aus dem GUW+ mittels einer Kabelschutzrohranlage.

Generalplaner für Objektplanung Gebäude (Betriebsgebäude GUW, GUW+ etc.), Ingenieurbauwerke (Kabelschutzrohranlagen, Lademasten samt Rammrohrgründungen etc.) und Verkehrsanlagen Lph. 1-8 HOAI ergänzt um Vermessung und Projektsteuerung an den Standorten: Betriebshof Döhren und Bushaltepunkte August-Holweg-Platz, Haltenhoffstraße und Altenbekener Damm

Zeit

2018 bis 2023

Invest

5 Mio. Euro

Kunde

ÜSTRA Hannoversche Verkehrsbetriebe Aktien­gesellschaft

Auftrag

Generalplaner für Objektplanung Ingenieurbauwerke Lph. 1-9 HOAI (Tunnel und Aufzüge inkl. Technische Ausrüstung, Vermessung etc. und Projektsteuerung AHO)

Leistungsbereiche

dot-blue Infrastrukturplanung
dot-orange Betriebstechnik
dot-green Projektsteuerung
dot-red Bauherrenaufgaben
dot-yellow Vermessung